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Münsters Verwaltung ‚reitet ein totes Pferd‘

Ein ‚totes Pferd reitet‘ die Verwaltung, wenn sie die geplante Eschstraße mit immer neuen Tricks zu retten versucht, meint Piraten-Politikerin Birgit Hemecker, Mitglied der Bezirksvertretung Münster-Südost. „Die absurde Krötenzählung, die zur Vermeidung von Einwänden derzeit stattfindet, ist genauso abenteuerlich, wie die in der aktuellen Verwaltungsvorlage geäußerte Behauptung, eine Schallschutzmauer sei komplett überflüssig, da eine schnellere Straße keinerlei zusätzliche Geräuschemissionen erzeuge“, amüsiert sich Hemecker. „Wann sehen Politik und Verwaltung endlich ein, dass es sich bei den immer wieder aufgenommenen Rettungsversuchen für diese komplett überflüssige Straße nur noch um verbockte Rechthaberei handelt“, fragt sich Hemecker weiter. Auch der vom FDP-Politiker Schriek vorgeschlagene ‚Kompromiss‘ in Form einer 30 km/h-Strecke führt die Argumentation der Befürworter dieser Straße endgültig ad absurdum: „Die Eschstraße soll doch – nach Meinung der Befürworter – den Verkehr von der Ortsmitte auf die Umgehungsstraße umleiten, indem sie den deutlich längeren Weg durch eine höhere Geschwindigkeit attraktiv macht. Wenn sie am Ende aber genauso zur 30 km/h-Zone wird, fährt dort wirklich keiner mehr her und alles bleibt mit der Verkehrsbelastung beim Alten. Nur dass man ein Millionengrab und zu recht verärgerte Anwohner geschaffen hat“, so Hemecker.