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Münsters Bäder-Finanzen: Ein Drunter und Drüber !

Unverständnis äußern die Piraten Münster im Zusammenhang mit der Bäder-Affäre über die Ungleichbehandlung von städtischen und privaten Betrieben. Während bei einem privaten Einzelhändler oder Dienstleister selbst bei kleinsten Ungereimtheiten- wie Zahlendreher im Cent-Bereich – die Steuerbehörden die gesamte Kassenbuchführung verwerfen und hohe Nachschätzungen tätigen, meint man in den städtischen Bädern eklatante Diskrepanzen zwischen Verkaufsstatistik und Kassenabrechnungen mit einem Achselzucken zu kommentieren. Allenfalls wird für die Zukunft Besserung gelobt. „Es ist ein Unding, dass kleine private Betriebe seit Jahresbeginn gezwungen werden, für jeden gebongten Betrag einen Kassenzettel auszudrucken, während bei den städtischen Bädern große Summen in den Kassen nicht registriert, oder sogar außerhalb der Kasse kassiert wurden“, meint Piraten Kreisvorsitzender Peter Hemecker und ergänzt: „Jedes private Unternehmen hätte bei solchen Vorgängen und solchen Summen längst die Steuerfahndung am Hals“.