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Ist das die Zukunft an Münsters Schulen ?

Die Piratenpolitikerin Birgit Hemecker, Mitglied der Bezirksvertretung Münster-Südost, kann die Verärgerung der Elternschaft des Gymnasiums Wolbeck gut verstehen. Seit etlichen Jahren wird von der Stadtverwaltung eine räumliche Erweiterung des Gymnasiums mit immer neuen Argumenten hinausgezögert: Bereits 2012 beklagten sich Eltern über zu große Klassen. 2017 diente die Unsicherheit über die landespolitische Entscheidung zu G8/G9 als Ausrede. Als G9 endlich feststand, beschloss die Verwaltung, zunächst die „Aufnahmekapazitäten der städtischen Gymnasien insgesamt“ zu prüfen und es wird über ein weiteres Gymnasium im Südosten Münsters fabuliert.
„Statt eine vernünftige nachhaltige bauliche Erweiterung in Angriff zu nehmen, wird seit Jahren mit Containern herum geflickschustert“, so Hemecker. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung wurde nun aber genau dieser Punkt, also die fehlenden Räumlichkeiten, als Grund gegen die Erweiterung zur Fünfzügigkeit genannt. Die Argumentation dreht sich also damit im Kreis.
„Vielleicht sollte es langsam an der Zeit sein, dass CDU und FDP sich nicht nur damit zufrieden geben, die Einschätzungen der Verwaltung von Zeit zu Zeit abzufragen und damit die Blockade immer weiter zu betreiben, sondern es sollten alle Parteien den politischen Willen bekunden, dass man jetzt eine zukunftsorientierte vorausschauende Lösung fordert und diese auch zeitnah umgesetzt sehen will“, meint Piratenpolitikerin Hemecker.