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Wer grün will muss Orange wählen !

Die beim Thema ‚Seebrücke‘ deutlich zutage getretene grüne Heuchelei veranlasst die PIRATEN sich auch insgesamt über die Intransparenz der aktuell Münster regierenden Koalition aus CDU und Grünen Gedanken zu machen.
„Wer zum Kompromiss nicht bereit ist, hat in der Politik nichts verloren“ ist eine für politisch Interessierte grundlegende Erkenntnis und gilt sicherlich auch für Koalitionen von unterschiedlichen Parteien. Ein ganz anderes Bild vermittelt aber nach Ansicht der Piratenpartei die schwarz-grünen Ratskoalition: Mehr und mehr Entscheidungen im Rat lassen keine Kompromisse mehr erkennen, noch nicht mal einen faulen.
Das ist Wasser auf die Mühlen der Prediger der ohnehin schon politikverdrossenen Bürger:
Die abgegebenen Erklärungen der beiden Koalitionsparteien sind auch für Insider kaum noch nachvollziehbar, denn seit 2015 reiht sich ein im Hinterzimmer ausgehandelter Deal an den anderen:
„Kein Mensch weiß, warum unser ehemaliger Stadtdirektor seinen Posten wirklich räumen musste, oder wie es dazu kam, dass der Kirchentag dann doch mehr Geld von der Stadt erhielt, als bereits beschlossen. Mehrere Millionen für rote Farbe auf Fahrradstraßen, ausufernde Beiträge für Kita-Eltern sind ein weiteres, die Liste könnte man endlos fortsetzen“, erinnert sich Piraten-Ratsherr Johannes Schmanck.
Vieles sind Entscheidungen, für die es – laut der diversen Wahlprogramme – gar keine Mehrheit im Rat der Stadt gibt, oder die für einen der beiden Koalitionspartner ein ‚No-Go‘ sein müssten. „Paradoxerweise positionieren sich gerade die Grünen im Rat regelmäßig gegen Bürgerinitiativen, die häufig nur gegründet wurden, um grüne Positionen durchzusetzen. Beispiele sind hier die JVA-Ansiedlung, die Ablehnung des Bürgerbegehrens ‚Gremmendorfer Weg‘, sowie regelmäßig Baulandprogramme mit umfassendem Flächenfraß“, ergänzt Münsters Piraten-Vorsitzender Peter Hemecker.