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Hinterzimmer-Gekungel und Klientelpolitik in der BV Ost

Piratenpolitiker Peter Hemecker bedauert, dass sich die Bezirksvertretung Münster-Ost in der Sitzung vom letzten Donnerstag gegenüber zwei wichtigen sozialen Einrichtungen äußerst kleinlich gezeigt hat. Zusammen mit dem UWG-Vertreter Fritz Pfau und zwei weiteren BV-Mitgliedern hatte er einen Änderungsantrag vorgelegt, in dem die Zuschüsse für das Sozialbüro Münster-Ost und für den „Treff am Turm“ der Margaretengemeinde deutlich erhöht werden sollten. Beide Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt im Viertel. Das Sozialbüro ist eine unbürokratische Anlaufstelle für Menschen in Notlagen. ‚Treff am Turm‘ verbindet Menschen miteinander durch ein anspruchsvolles und gut angenommenes Programm. „Dass die jährlichen Vereinszuschüsse intransparent von einem sogenannten Ältestenrat, der eigentlich für ganz andere Aufgaben vorgesehen ist, im Hinterzimmer ausgekungelt werden, kann man absolut nicht als bürgernah bezeichnen“, beklagt UWG-Ratsherr Fritz Pfau. „Speziell die CDU- und SPD-Fraktion lehnten unseren Änderungsantrag nicht nur ab, sondern schienen es als ‚Majestätsbeleidigung‘ zu betrachten, dass wir die vom Ältestenrat vorher ausgeklüngelte Vorlage überhaupt hinterfragten“, empört sich Piratenchef Peter Hemecker.