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Elternumfrage zur Schulentwicklung

Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst…

Die Piraten Münster melden Zweifel an der Validität der erhoben Daten der „Elternumfrage zur Schulentwicklung“ an. Eine Rückläuferquote von grade mal 44% sei zu gering um aus den gewonnene Daten verbindliche Rückschlüsse zu ziehen. Dass die für Durchführung und Auswertung Verantwortlichen sich mit dieser Quote zufrieden geben, ist nach eigenen Angaben lediglich der Erkenntnis geschuldet, dass offenbar andere Umfragen eine noch schlechtere Quote ergaben.

Statistisch gesehen, also statistisch ist diese Statistik also in Ordnung.“ musste der Ratsherr der Piraten Münsters, Johannes Schmanck, in der gestrigen Sitzung des Familienausschuss (AKJF) resigniert feststellen.

Dabei sei die eigentliche Arbeit der ausführenden Mitarbeiter der Verwaltung durchaus zu loben:

„Inhaltlich entsprechen sowohl der Fragebogen als auch die ausführliche Auswertung der Ergebnisse durchaus unseren Erwartungen.“ urteilt Schmanck. Da habe man z.B. mit Blick auf die Umfragen zum Thema „20/30/50“ schon ganz andere Sachen gesehen.

Es sei eine Sache, einen Oberbürgermeister bei einer Wahlbeteiligung von 44% zu bestimmen, die richtigen Entscheidungen für die Weiterentwicklung der Schulen unserer Kinder zu treffen eine andere:

Bei einer Personenwahl, die nicht abgegebenen Stimmen als Enthaltung zu werten, ist es zwar sicherlich zu kurz gegriffen, aber dennoch absolut legitim. Hier jedoch werden Daten erfasst, die die Grundlage wichtiger und ggf. teurer Entscheidungen bilden sollen:

Was sagt eine Zufriedenheitsabfrage aus, wenn sie nur von Eltern beantwortet wurde, die die Zeit und Muße haben, einen solchen Fragenkatalog zu bearbeiten?

Anders als die Verwaltung und offensichtlich große Teile der im Rat vertretenen Parteien weigern sich die Piraten aus den Ergebnisse dieser Umfrage irgendwelche Schlüsse zu ziehen.

„Es ist sicherlich kein Zufall, dass die Ergebnisse der Auswertung das bisherige Handeln mehr oder weniger bestätigen.“ resümiert Schmanck.

Eine Möglichkeit, solche Erhebungen über die Schulen/Klassenlehrer oder Kitas/Leitungen durchzuführen, ist für die Piraten nicht vom Tisch:

„Für die Zukunft unserer Kinder ist es zwingend erforderlich, dass alle Verantwortlichen, also Ämter, Pädagogen und Eltern, intensiver zusammenarbeiten!“ fordert Johannes Schmanck nicht nur aus Sicht der Politik, sondern auch als Vater schulpflichtiger Kinder.

Eine Rücklauf unter 90% liesse nur einen Schluss zu:

Die Qualität der Zusammenarbeit lässt sehr zu wünschen übrig!

Statistisch gesehen.

1 Kommentar zu “Elternumfrage zur Schulentwicklung

  1. argoul

    Danke für die Info.bestimmt sehenswert

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