Dazu Felix Wöstmann, Vorsitzender der Piraten Münster und aktiver Freifunker:
„Hohe Dachflächen sind für Freifunker sehr kostbar. Von hier aus kann man Richtfunkverbindungen über weite Distanzen schaffen und somit große Gebiete mit freiem WLAN versorgen.“

In Münster erhalten die Freifunker unter anderem Zugang zum Dach der Münsteraner Bezirksregierung am Domplatz und dem Oberverwaltungsgericht.
„Auch wenn in weiten Teilen der Stadt Bürger bereits freies WLAN via Freifunk anbieten, ist gerade die Innenstadt immer noch ein weißer Fleck auf der Freifunk-Karte. Die attraktiven Standorte der Landesliegenschaften ermöglichen es den Freifunkern auch diese Bereiche zu versorgen. Durch den Aufbau eines Richtfunknetzes ist aber auch möglich, weiter entfernte Orte zu versorgen an denen bisher keine oder nur langsame Internetanbindung besteht.
Ob und wann dieser Ausbau realisiert werden kann, hängt von der lokalen Freifunkinitiative, den Gewerbetreibenden und Anwohnern und nicht zuletzt von der Stadt ab.“ so Wöstmann.

Denn je mehr mitmachen und einen Teil ihrer Bandbreite dem Freifunknetz spenden, umso besser wird die Bandbreite des gesamten Freifunk-Netzes in diesem Bereich. Freies WLAN steigert die Attraktivität eines Standortes enorm.

Weitere Informationen zu Freifunk in Münster gibt es unter: https://freifunk-muensterland.de/

[1] https://www.piratenfraktion-nrw.de/2015/06/freifunk-jetzt-in-nrw/
[2] https://open.nrw/de/dataset/gebaeudeliste-100xwlan

 

Das Titelbild ist von Piratenfraktion Berlin und steht unter der CC BY-NC-SA 2.0 Lizenz.