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Dominikanerkirche: Piraten Münster fordern selbstverwaltetes Bürgerzentrum

Die Piratenpartei Münster bekennt sich ausdrücklich zur sozio-kulturellen Vielfalt und unterstützt selbstverwaltete Zentren und Projekte in Bürgerhand, wie es auch in ihrem Kommunalwahlprogramm festgeschrieben ist.

Die mittlerweile beendete Besetzung des „Alten Hauptzollamtes“, welches kurzzeitig als „Soziales Zentrum“ genutzt wurde, hat einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig gerade in einer kulturell so vielfältigen Stadt wie Münster auch selbstverwaltete nicht-kommerzielle Freiräume sind.

Angesichts dieser jüngsten Ereignisse und der erneuten Debatte um die Dominikanerkirche können sich die Piraten dort ein selbstverwaltetes Bürgerzentrum sehr gut vorstellen.

„Ein Konzept wie es von den Initiatoren der „Münster Stiftung“ vorgeschlagen wird, geht in die richtige Richtung. Wir wünschen uns aber ein Bürgerzentrum, in dem wirklich alle Menschen willkommen sind und mitmachen dürfen – vom Häkelclub bis hin zu Weltverbesserern“, meint Martin Gutsch, Mitglied des Kulturausschusses für die Piraten im Rat der Stadt Münster.

In Münster stehen mehrere Hundert meist öffentliche Gebäude teils seit Jahren leer und verursachen Kosten. Dem gegenüber steht ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum für alle, fehlende kulturelle Freiräume und zu wenig Platz für Flüchtlinge. Warum nicht also die Nutzung und Instandhaltung durch Bürger unserer Stadt ermöglichen? Das wäre gelebte Integration, die z.B. auch den interreligiösen Dialog Raum bieten würde.

Das titelbild ist von Pilot Micha und steht unter der CC-BY-NC 2.0 Lizenz – es wurden keine Veränderungen vorgenommen.