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Die AWM Diskussion: Viel Lärm um nichts

Die Piraten Münster sind über die derzeit hochgekochten Vorwürfe gegen die AWM im Zusammenhang mit der Übernahme der Restabfallbehandlungsanlage erstaunt. „Die gleichen Politiker, die anfangs der Argumentation von Remondis folgten, der AWM fehle das Know-how für den Betrieb der Anlage, wenn Remondis beim Ausscheiden aus der Müllverwertung sämtliche Mitarbeiter mitnehme, kritisieren die AWM jetzt dafür, dass sie genau diese Mitarbeiter übernommen hat, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten“ sagt Peter Hemecker, der seinerzeit für die Piraten im Arbeitskreis Abfallwirtschaftskonzept saß.

In der vom Rat im Februar beschlossenen Vorlage wurde auch ausdrücklich betont, dass 12 Mitarbeiter allein für den mechanischen Teil der Restmüllanlage benötigt werden. „Perspektivisch sollen in der Anlage in Coerde rund 24 Mitarbeiter beschäftigt werden“ wird AWM-Chef Hasenkamp bereits im Januar in der WN zitiert. Von Überraschung der Öffentlichkeit kann also keine Rede sein.

Auch von einer Gebührensenkung war nie die Rede: In der betreffenden Ratsvorlage sowie in einem vorangegangenen Gebührenworkshop des Arbeitskreises wurde eine Gebührenstabilität für die nächsten 5 Jahre zugesichert. „Wenn man bedenkt, dass es bereits seit 2010 keine Gebührenerhöhung mehr gegeben hat, ist dies für die Bürger Münsters eine mehr als zufriedenstellende Prognose“, so Pirat Peter Hemecker.