Fraktion Piraten/ÖDP

Fraktion Piraten / ÖDP fordert Gleichstellungsbüro jetzt!

Heiko Philippski
Heiko Philippski

„In Münster gibt es zwar einen Ausschuss für Gleichstellung, jedoch kein Gleichstellungsbüro“ so Heiko Philippski, der für die Fraktion Piraten / ÖDP Mitglied im Ausschuss für Gleichstellung ist. Bisher ist das Frauenbüro das zuständige Amt für den Gleichstellungsausschuss. Mit dem Ratsbeschluss vom 2. April 2014 wurde ein Prüfauftrag an die Verwaltung beschlossen, in dem es heißt: „Die fachliche Notwendigkeit und die strukturellen und inhaltlichen Möglichkeiten, männer- und jungenbezogener Aufgaben und Ziele bedarfsorientiert abgesichert und systematisch in die Gleichstellungsarbeit einzubinden, werden geprüft.“ „Passiert ist bis dato wenig“, so Heiko Philippski. Manuel Lascasas, in der FDP-Ratsfraktion für Gleichstellungspolitik zuständig, stellt in seinem Antrag auf Umbenennung folgerichtig auf das Aufgabenspektrum des Frauenbüros ab, dass „schließlich mehr als nur Aktionen für Frauen umfasst. Daher muss der Name abbilden, welche Angebote dort vorgehalten werden, um niemanden auszuschließen.“ Die Arbeit im Gleichstellungsausschuss umfasst auch die Überwindung weiterer geschlechtsspezifischer Diskriminierung. Bisher findet sich dieser Teil der Arbeit nicht im Namen und nicht auf der Homepage des zuständigen Amtes wieder. Von den 380 Gleichstellungen in NRW führen nur noch 10 den Namen „Frauenbüro“, der weit überwiegende Teil führt den Namen „Gleichstellungsbüro“. „Es ist für mich nicht tragbar, dass z. B. homosexuelle Männer, sich in Angelegenheiten der Gleichstellung an das Frauenbüro wenden müssen.“, führt Heiko Philippski fort. Die Stadt Münster hat die GAYCOM für den Herbst 2015 nach Münster eingeladen und kann zwar einen Gleichstellungsausschuss jedoch kein Gleichstellungsbüro vorweisen. Unabhängig von irgendwelchen Arbeitsgruppen, kann die Stadt Münster schon jetzt eine Umbenennung des Frauenbüros in Gleichstellungsbüro beschließen. Dazu müssen wir nicht bis zum Herbst abwarten und dieses Thema zur OB-Wahl angehen, sondern könnten schon jetzt das Frauenbüro in Gleichstellungsbüros umbenennen.

Aus Kostengründen priorisiert die Fraktion Piraten / ÖDP die Umbenennung des Frauenbüros und kein neues Amt für Gleichstellung, da schon jetzt das Frauenbüro diese Aufgaben wahrnimmt.