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Piraten wirken: Antrag auf offene Softwarelösungen durchgesetzt – Zwangseinführung von Grafik-Taschenrechnern verhindert

Pascal Powroznik, Spitzenkandidat zur Ratswahl
Pascal Powroznik, Spitzenkandidat zur Ratswahl
Schüler und Eltern in NRW können aufatmen: die rot-grüne Landesregierung wird noch in dieser Woche auf den Piraten-Antrag 16/4813 reagieren und den Erlass ändern. Jede Schule kann nun selbst entscheiden, ob im Unterricht Grafik-Taschenrechner oder smartphone- und tabletkompatible Software zum Einsatz kommen. Das hat Monika Pieper, Schulpolitische Sprecherin der Piratenfraktion im Landtag NRW, bereits im Januar 2014 gefordert:

„Heute ist ein Tag zum Feiern: Die flächendeckende Einführung veralteter Technologie ist vom Tisch – SPD und Grüne haben die Unsinnigkeit in ihrer eigenen Argumentation erkannt. Die jetzt geschaffene Wahlmöglichkeit garantiert den Betroffenen vor Ort mehr Mitspracherecht und gibt ihnen die Chance, sich auf die moderne und künftige Art der Kommunikation einzustellen. Tablets und Smartphones sind schon heute allgegenwärtig. Es ist nur logische Konsequenz, dass man diese Geräte auch im Unterricht einführt und von der Anschaffung alter, extrem teurer Taschenrechner absieht. Diese Technologie gehört der Vergangenheit an!
Mit diesem Schritt haben wir einen wichtigen Aspekt aus unserem Wahlprogramm zur Landtagswahl 2012 umgesetzt: ‚Die PIRATEN NRW wollen digitale Lernmittelfreiheit für Schüler und Studierende.‘“

Pascal Powroznik, Ratsmitglied und Spitzenkandidat zur Kommunalwahl:
„Grafik-Taschenrechner sind von vorgestern! Unser Einsatz und unsere Unterstützung der Lehrer und Eltern gegen den Kaufzwang eines grafikfähigen Taschenrechners hat sich gelohnt.“

Die Piraten Münster wollen sich im neuen Rat verstärkt für die Öffnung der Schulen für neue Medien einsetzen. Auf der Podiumsdiskussion des Pascal-Gymnasiums erntete das Ratsmitglied großen Zuspruch, als er die Citeq scharf kritisierte. „Schule soll auf die Lebenswelt vorbereiten und dazu gehört auch, dass sie mit ihren eigenen Handys und Laptops in der Schule ein Wlan nutzen können“, führt der Pirat aus.