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Spaßbad in Gievenbeck: SPD soll den Willen der Bürger akzeptieren

Die SPD Münster verwirrte heute mit dem Vorschlag, in Gievenbeck nahe der ehemaligen Oxford-Kaserne ein Wellness- und Familien-Bad zu errichten. Die PIRATEN Münster lehnen diese Initiative ab und fordern die SPD auf, die weiteren Ergebnisse der Bürgerbeteiligung abzuwarten und zu akzeptieren.

Ulrich Klose, Listenkandidat der PIRATEN für die Bezirksvertretung West, kommentiert:

„Der Vorschlag der SPD ist ein populistischer Wahlkampf-Gag und eine glatte Missachtung des Bürgerwillens. Die Bürgerinnen und Bürger haben sich zahlreich an den Beteiligungsverfahren zur Nutzung des ehemaligen Kasernen-Geländes beteiligt und außerordentlich gute Vorschläge unterbreitet. Ganz klar wurde dabei ein Wellness- und Spaßbad abgelehnt. Es würde noch mehr Verkehr in diese Gegend ziehen. Die Finanzierung ist völlig ungeklärt. Wir respektieren den Bürgerwillen. Bevor die Ergebnisse des Planungswettbewerbes nicht vorliegen und durch die Bürgerinnen und Bürger bewertet wurden, sollten sich die Parteien mit Vorschlägen zur Entwicklung dieses Quartiers zurückhalten.“

Sebastian Kroos, Kandidat für den Rat der Stadt Münster, ergänzt:

„Solange die Hallenbäder in Münster selbst von Schulen nicht hinreichend genutzt werden können, verbietet sich die Idee eines Spaßbades. Wir begrüßen es, wenn alle Gievenbeckerinnen und Gievenbecker in der nächsten Wahlperiode über die Gestaltung des alten Kasernengeländes entscheiden dürften und deren Votum auch Berücksichtigung bei der Umsetzung findet.“