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PIRATEN-Ratsherr Pascal Powroznik: Rückwärtsgewandte Politik der AfD bringt Münster nicht weiter

Die politische Landschaft Münsters bekommt nach Ansicht der PIRATEN Münster Zuwachs von Ewiggestrigen, falls die AfD wirklich zur Kommunalwahl antritt. Die seit 2009 erfolgreich im Rat aktiven PIRATEN kritisieren vor allem die antisolidarische Haltung der AfD zur Flüchtlingshilfe und das Aufwärmen des Schlossplatz-Themas.

PIRATEN-Ratsherr Pascal Powroznik kommentiert: „Die sogenannte Alternative für Deutschland will offenbar dort nach Wählerinnen und Wählern fischen, wo die Wasser besonders trübe sind. Bei der Kommunalwahl stimmen wir über die Zukunft dieser Stadt ab. Rückwärtsgewandter Revanchismus bringt Münster nicht weiter.“

Völliges Unverständnis bei den PIRATEN erntet die rechtspopulistische Vereinigung für das Aufwärmen des Themas „Bürgerentscheid Schlossplatz“. Powroznik, der als PIRATEN-Spitzenkandidat in den Wahlkampf zieht, ist empört: „In diesem Zusammenhang die Benennung des Picasso-Platzes anzuzweifeln, ist selbst dann eine Unverschämtheit, wenn es als Provokation gemeint war. Wir Münsteraner freuen uns darüber, dass wir mit dem Picasso-Museum ein kulturelles Glanzlicht in der Stadt haben. Picasso ist Schöpfer der weißen Taube, des Symbols der Friedensbewegung, und des beeindruckenden Anti-Kriegs-Gemäldes Guernica. Münster als der Zukunft zugewandte europäische Stadt des Friedens hat sich den richtigen Namenspatron für den Platz vor dem Picasso-Museum ausgesucht.
Die AfD brandmarkt Picasso als Kommunisten und folgert daraus eine Umbenennungsinitiative. Aber Picasso wurde selbst von Kommunisten angefeindet, weil er nicht an die Untrennbarkeit von Kunst und Politik glauben wollte. Die AfD verbreitet also Halbwissen.“

Außerdem sagen wir Herrn Birke von der AfD: „Der Versuch, das bundespolitische Thema des Asylverfahrens kommunal herunterzubrechen, muss scheitern und endet bei Stammtischparolen. Die AfD will Menschen in Not rausschmeißen. Wir PIRATEN werden ihnen helfen. Deswegen benötigen wir vernünftige Unterbringungsmöglichkeiten.
Die AfD Münster gibt vor, dass sie sich um die städtischen Finanzen kümmern möchte, versucht aber gleichzeitig, sinnleere und zeitverschwenderische Diskussionen anzuzetteln. Wir haben jetzt einen Eindruck gewonnen, mit welchen populistisch formulierten Themen die AfD den Rat fernab jeglicher kommunalpolitischer Verantwortung von der Arbeit abhalten will. Anstatt weitere Plätze umzubenennen und einen der größte Künstler aus dem Stadtbild zu verbannen, stehen die PIRATEN dafür, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Platz für die politische Beteiligung zu schaffen und vor allem auch der freien Kulturszene mehr Raum zu geben.“