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PIRATEN Münster zum 3. Nahverkehrsplan: Licht und Schatten

Vor der Einbringung des 3. Nahverkehrsplans in den Rat der Stadt Münster bekräftigen die PIRATEN Münster ihre Zustimmung zu den Planungen für die Innenstadt. Bei der Verkehrsanbindung der Münsteraner Außenbereiche sehen sie hingegen noch Verbesserungsbedarf.

Niels-Arne Mück, Listenkandidat für den nächsten Stadtrat und Spitzenkandidat für die Bezirksvertetung Mitte, begrüßt die Schaffung der Ringlinien um die Innenstadt herum:

„Gerade Pendler aus den Stadtteilen in Richtung Innenstadt kommen durch die neuen Umsteigemöglichkeiten nun deutliche schneller ans Ziel. Auch die Schaffung von 10-Minuten-Takten in den Bereichen Friedrich-Ebert-Straße/Kappenberger Damm wie auch Bismarckallee/Scharnhorststraße gefällt uns.“

Licht und Schatten für die westlichen Stadtteile erkennt Ulrich Klose, der für die PIRATEN auf der Liste für die Bezirksvertretung West kandidiert:

„Die Verbindungen zwischen den Ortsteilen sind in der Regel weiterhin schlecht. Gut ist, dass mit den Regionalbuslinien 72 und 73 in Nienberge ein 20-Minuten-Takt in Richtung Gievenbeck und Innenstadt geschaffen wird. Bei der Festlegung des genauen Linienverlaufs und der möglichen Beschneidung der Linie 5 muss darauf geachtet werden, dass Teile von Nienberge wie beispielsweise das Gewerbegebiet nicht vom ÖPNV abgehängt werden.“

Probleme sieht Ulrich Klose noch bei der Dauer des Beratungsprozesses:

„Weil erst der neue Rat den Plan beschließen wird, wird mit dessen Umsetzung frühestens im Sommer nächsten Jahres zu rechnen sein, war bei einer Infoveranstaltung des VCD Münster von einem Stadtwerke-Vertreter zu hören. Das würde beispielsweise bedeuten, dass der neue Bahnhaltepunkt Roxel nach seiner Eröffnung Ende dieses Jahres ein halbes Jahr lang nicht durch Busse angefahren würde.“

2 Kommentare zu “PIRATEN Münster zum 3. Nahverkehrsplan: Licht und Schatten

  1. Anonymous

    Betr: 3. Nahverkehrsplan der Stadt Münster

    Sehr geehrte Damen und Herren !

    Nach dem 3. Nahverkehrsplan der Stadt Münster soll in Zukunft die Anbindung des Stadtteils Handorf durch die Buslinie 2 entfallen und damit auch nicht mehr die Haltestellen
    Haus Münsterland, die Kaserne und der Friedhof Lauheide bedient werden.
    Die Linie 2 soll zukünftig an der Danziger Freiheit enden.

    Angeblich wird diese Linie nicht ausreichend angenommen.
    Ist das nach mehr als drei Jahren Baustelle „Warendorfer Straße“ mit umsteigen,Verspätungen
    und anderen Unannehmlichkeiten verwunderlich?

    Zwar soll dann die Linie 10, die permanent verspätet fährt, in der Hauptzeit
    in einem 10-Minuten-Takt fahren,ob aber zumindest der Bereich bis zur Kaserne bedient wird,
    geht aus dem Plan nicht hervor.
    Somit würde vielen, vor allem älteren Fahrgästen die Möglichkeit genommen den Bus zu nutzen,
    es sei denn, sie nehmen einen längeren Fußmarsch in Kauf.
    Auch eine große Zahl Schüler, die jetzt die Linie 2 nutzen, sind davon betroffen.

    Halten Sie eine solche Planung angesichts des demografischen Wandels für sinnvoll ?
    Ist das die richtige Antwort der „Klimahauptstadt Münster“ zur Verringerung des
    Pkw-Verkehrs ?
    Sollte nicht vielmehr dafür gesorgt werden, das die Busse pünktlicher werden, mehr
    Vorrangschaltungen an den Ampeln bekommen und seltener durch den Individualverkehr
    behindert werden ? (Parken auf Busspuren und Haltestellen usw).

    Ich möchte gerne von Ihnen wissen,ob Sie sich für den Erhalt der Linie 2 in der derzeitigen
    Form einsetzen werden oder ob Sie der Abschaffung der Linie 2 zustimmen werden.

    Mit freundlichen Grüßen

  2. Hier die Vorlage: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=2004036729&voselect=9359

    Es gibt am Entwurf des Nahverkehrsplan noch einige Punkte, wo definitiv nachgebessert werden muss. Im Entwurf soll die Linie 7 Aufgaben der 2 übernehmen. Wir werden bei den Beratungen Ihre Einwände einbringen.

    Vielen Dank für den Kommentar!

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