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Piraten fordern KiTa-Taskforce

Der Ausbau des Betreuungsangebots für Unter Dreijährige (U3) ist von der Landesregierung gewollt und unsere Stadtverwaltung hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um dieser Forderung nachzukommen.
Auch wenn das Ziel der Deckung des tatsächlichen Bedarfs bei weitem nicht erreicht wurde, ist man trotzdem gewissermaßen übers Ziel hinausgeschossen:
Der Bedarf an Plätzen für die Über Dreijährigen (Ü3) ist nicht einfach nur aus dem Fokus geraten, auch wurden offensichtlich U3 Plätze auf Kosten der Ü3 geschaffen:

Nicht wenige Kitas, welche früher fast ausschliesslich 3-6-jährige Kinder betreut haben, können auf Druck von Stadt und Land in diesem Jahr kaum oder gar keine über 3 Jahre aufnehmen. Diese Situation führt dazu, dass Kinder nach 1-2 Jahren U3-Kita, nun wieder zu Hause hocken müssen.

Das ist zum Beispiel für berufstätige oder studierende Eltern nicht einfach nur unschön, sondern unter Umständen direkt existenzbedrohend!

„Dass Kinder überhaupt eine Kindergruppe vor der Schulzeit besuchen können, erscheint mir deutlich wichtiger, als dass sie dies möglichst frühzeitig tun“,

ergänzt Johannes Schmanck, Kandidat der Piratenpartei Münster für den Rat der Stadt.

Während die SPD bereits auf Wahlplakaten stolz mit absoluten, sprich zusammenhanglosen, Zahlen erfolgreiche Politik vortäuschen möchte, sehen wir die Versorgungsquote, sprich Plätze zu Bedarf, als einziges Kriterium zur Bewertung der Bemühungen:
„Erfolg sieht anders aus“, meint Schmanck mit Blick auf die aktuelle Entwicklung in Hiltrup und Amelsbüren.

„Es ist offentsichtlich, daß hier akuter Handlungsbedarf besteht – das Problem darf nicht in die nächste Legislaturperiode geschoben werden.“ fordert Pascal Powroznik, Ratsmitglied der Piraten in Münster.