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Inklusion auch auf dem Arbeitsmarkt

Die Piraten Münster begrüßen den Bericht über die Beschäftigungssituation der Menschen mit Schwerbehinderungen bei der Stadt Münster und ihrer Beteiligungen. Ratsmitglied Powroznik lobt die Verwaltung ausdrücklich für die erfolgreiche Arbeit des sogenannten Integrationsteams, welches bei der Eingliederung unterstützt.

Private und öffentlich-rechtliche Arbeitgeber, die über mindestens 20 Arbeitsplätze verfügen, haben auf wenigstens 5 % der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.

Die Stadt Münster erfüllt die geforderte Mindestquote und kann die Forderung aktuell überbieten. Sie beschäftigte im Jahr 2012 5,43 % und im Jahr 2013 5,59% schwerbehinderte Menschen.

Die Piraten mahnen an, dass die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung auch am Arbeitsmarkt fordert. Sie wollen einen Wandel in der deutschen Beschäftigungspolitik unterstützen und mehr Menschen mit Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt bringen.

Deshalb setzen sich die Piraten Münster für eine nachhaltige und erhebliche Steigerung der Beschäftigungszahlen schwerbehinderter Menschen ein. Sie sind bereit, dazu in der nächsten Ratsperiode zusätzliche Finanzmittel für gezielte Beschäftigungsprojekte zur Verfügung zu stellen. Gerade als Optionskommune könnte die Stadt auch Anreize und Beratungsunterstützungen im privatwirtschaftlichen Arbeitsmarkt bieten.