Pressemitteilungen Ratsarbeit

Telearbeit und Datenschutz

Die PIRATEN begrüßen die Umsetzung der freiwilligen alternierenden Telearbeit in der Stadtverwaltung als einen Baustein zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zudem berichtet die Verwaltung, dass Telearbeit zu einer Steigerung der Wirtschaftlichkeit städtisch genutzter Büroflächen führe. Seit 2011 habe sich die Anzahl der eingerichteten Telearbeitsplätze verdreifacht und wird bisher in 80% der Fälle von weiblichen Arbeiternehmerinnen in Anspruch genommen. Die Akzeptanz unter der Belegschaft stiege, unter anderem weil Wegezeiten wegfallen, die Betreuung von Kindern und Angehörigen flexibler geregelt werden kann, die eigene Termin- und Freizeitplanung verbessert wird und man öfters ungestört Arbeiten kann.

Die Piratenpartei legt Wert darauf, dass Heimarbeit nicht zur Überwachung, zu einer Ausweitung der Arbeitszeit oder dem Unterlaufen der Arbeitsschutzvorschriften führen darf. Zur Vermeidung von leistungsbedingten Erkrankungen wie Burnout sei auch ein informeller Druck zur fortwährenden dauernden Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit nicht zulässig.

Des Weiteren betonen die PIRATEN, dass die Hinweise des Bundesdatenschutzbeauftragen zum Umgang mit sensiblen Daten, zur Einführung von dann notwendigen elektronischen Kundenakten und zur Datensicherheit von IT-Infraktstrukturen unbedingt zu beachten sind.