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Gute Erfahrungen in Gievenbeck zeigen: Frühzeitige Bürgerbeteiligung lohnt sich

Die PIRATEN Münster sind begeistert von den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger für die künftige Gestaltung des ehemaligen Geländes der Oxford-Kaserne in Gievenbeck. Ausdrücklich regen sie an, frühzeitige Bürger-Konsultationen wie bei der Konversion der Kasernen-Gelände in Gievenbeck und Gremmendorf noch wesentlich häufiger durchzuführen.

Ulrich Klose, Kandidat der PIRATEN für die Bezirksvertretung West, betont:

„Die gute Beteiligung und die hervorragenden Ergebnisse der Bürgerbeteiligung bedeuten für die Bezirksvertretung, die Fachausschüsse und den Rat eine große Verantwortung. Die Bürgerinnen und Bürger haben sehr kreative und ausgewogene Vorschläge für vielfältige Wohnformen für alle Generationen im neuen Oxford-Quartier unterbreitet. Wir werden in der nächsten Wahlperiode darauf achten, dass diese Vorschläge auch so umgesetzt werden und nicht einmal mehr Lobby-Interessen die Oberhand gewinnen.“

PIRATEN-Ratsmitglied Pascal Powroznik freut sich über die guten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in Gievenbeck:

„Das Bürgerengagement in Gievenbeck ist vorbildlich. Es lohnt sich auch für die Stadt, die nun zielgerichteter planen kann. Die nachhaltige, familienfreundliche Entwicklung der Konversionsfläche ist bereits ein Ziel unseres Wahlprogramms. Es ist wichtig, die Bürger nun auch wie geplant in die Bewertung der Planungsbüro-Konzepte einzubeziehen.“

Der Direktkandidat für Gievenbeck-Nord und PIRATEN-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl sieht sich mit seiner Politik für eine stärkere Bürgereinbindung bestätigt:

„Gerade erst in der vorigen Ratssitzung wurde auf unseren Antrag hin ein Vertreter der Hafen-Initiative in die Bewertungsjury für den Investoren-Wettbewerb am Kreativ-Kai aufgenommen. Wir wollen den Anwohnern mehr Möglichkeiten geben Zukunftsfragen mitzuentscheiden. Daher wollen wir im neuen Rat eine Mehrheit für regelmäßig stattfindende Ratsbürgerentscheide organisieren.“

Gerade auch weil die nächste Ratsperiode um ein Jahr verlängert ist, sind die PIRATEN der Meinung, dass die Kommunalpolitiker die Betroffenen ihrer Stadt, mindestens parallel zu sowieso stattfindenen Landtags-, Bundestags- und Europawahlterminen, während ihrer Mandatszeit per Ratsbürgerentscheid einbinden sollten.

An die Landesregierung appellieren sie, die Gemeindeordnung zu ändern, so dass in Zukunft gleichzeitig über mehrere Alternativen abgestimmt werden kann und zum Beispiel ein Planungsentwurf mit der größten Zustimmung von der Bürgerschaft favorisiert werden kann.