Allgemeines Presse Pressemitteilungen

Können (Gelbe) Engel lügen?

Kreisvorstandsmitglied Heiko Philippski zum ADAC-Skandal:

„Der Skandal um den Gelben Engel zeigt deutlich auf wie wichtig Transparenz ist. Ein Club wie der ADAC – der der größte Automobilclub in Europa ist – hat viel Einfluss auf die Meinungsbildung der Verbraucher. Bisher genoss der ADAC bei seinen Mitgliedern und den Verbrauchern hohes Vertrauen. Dieses Vertrauen hat der ADAC nun zunächst verspielt und es dürfte schwer werden, dieses bei den Verbrauchern wiederherzustellen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Daten und der Prozess der Preisverleihung nicht transparent offen gelegt wurden. Das Fehlen eines Notars bei der Auswertung der Stimmen ist ebenfalls unverständlich. Gerade bei einer Auszeichnung wie der Gelbe Engel sollte der ADAC die Öffentlichkeit mit einbeziehen, da er ja auch als Dienstleister für diverse Autohersteller tätig ist.

Im Sinne des Verbraucherschutzes und um das Vertrauen der Menschen wiederzugewinnen, sollte der ADAC sich in der Pflicht sehen, künftig verstärkt Wert auf Transparenz zu legen. Das gleiche Schicksal widerfährt momentan der Politik: Wer nicht auf Transparenz setzt, wird auf Dauer verlieren!“