Die PIRATEN sind schier entsetzt, dass es in Münster wieder zu Ab- und Ausgrenzungen gekommen ist. Zuletzt durch ein Flugblatt, das unter Anwohnern im Umkreis der neuen Geschäftstelle der „draußen!„-Redaktion verteilt wird. Die Piraten nehmen immer öfter eine Spaltung der Gesellschaft wahr.
Noch im Sommer war ganz Münster stolz auf den Widerstand, den die Münsteraner gegenüber rechtsgerichteten Parteien zeigten. Nun werden Mitmenschen aktiv, um gegen eine Geschäftstelle der draußen!-Redaktion mobil zu machen, die Obdach- und Arbeitslose unterstützt.
„Ich kann verstehen, dass man vor der eigenen Haustür grundsätzlich keine Randale haben möchte. Ich kann auch in Grenzen nachvollziehen, dass diese Probleme in unserer Gesellschaft am liebsten verdrängt werden“, so Sebastian Kroos, im Vorstand der Piratenpartei Münster. „Ich kann aber nun gar nicht nachvollziehen, dass ein Verein, der sich für Betroffene des Arbeits- und Wohnungsmangels einsetzt, dermaßen angegangen wird.“
Die Piraten in Münster setzen sich für eine offene, freie und entsprechend auch verantwortungsvolle Gesellschaft ein. Probleme sollten nicht ausgeblendet werden, stattdessen sollten wir akzeptieren, dass auch unsere Stadt nach wie vor die Aufgabe hat, die Gesellschaft Münsters zu stärken.