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Fluchtrutsche kann KiTa-Problem lösen

Die PIRATEN in Münster haben eine weitere Möglichkeit gefunden, der KITA in Rumphorst zu einem der Feuerwehr genehmen 2. Fluchtweg zu verhelfen. Statt einer nur bedingt geeigneten Spindeltreppe, die derzeit diskutiert wird, schlagen sie eine Fluchtrutsche vor, die bereits in anderen KiTas im Einsatz ist [1][2][3].
Statt 100.000,- € für eine Spindeltreppe auszugeben, die gerade für Kinder schwer zu begehen ist, könnten wenige tausend Euro reichen, wenn eine Fluchtrutsche in Betracht kommt.
“Mit einer Fluchtrutsche werden mehrere Probleme in einem Rutsch gelöst.” so Sebastian Kroos, von den PIRATEN. “Es ist kostengünstig, benötigt wenig Standfläche und die Nutzung einer Rutsche macht den Kindern sicher auch Spaß.” Die PIRATEN wollen, dass die Verwaltung zusammen mit der Feuerwehr die Möglichkeit auslotet.

Quellen:
[1] http://www.christlicher-kindergartenverein.de/spatzennest/news/128-rettungsrutsche
[2] http://www.volkssolidaritaet.de/cms/wurzen_media/Chronik/chronik+1997_2002+Teil1.pdf
(PDF 12 MB, Seite 94)
[3] http://www.dtoday.de/regionen/videos/video-detail-regional_mmid,4441.html

2 Kommentare zu “Fluchtrutsche kann KiTa-Problem lösen

  1. In Lauenberg (Solling) hat ein Kindergarten auch eine sogenannte Evakuierungsrutsche, um einen weiteren Fluchtweg anzubieten. Ohne Werbung für den Laden machen zu wollen (ich bin nicht verbandelt), kann man mal bei http://www.atlantics.de/ reinschauen. Da gibt es zig Referenzprojekte für Evakuierungsrutschen. Allein 50 in Niedersachsen in geschlossener Bauweise von 3 bis 6m Höhe.

  2. Auf Bitte der Autorin hier eingestellt:

    Mit einer Fluchtrutsche mögen die Wünsche der Erwachsenen nach bequemen Kompromissen in einem Rutsch gelöst werden. Für Kinder und Erzieherinnen bedeuten sie ebenso wie der Einsatz von Kindergartencontainern, dass sich die Qualität von Kitas im Sinkflug befindet.
    Es einfach vorteilhafter, wenn Kinder ausschließlich ebenerdig betreut werden. Erzieherinnen schicken Kinder eher zum Freispiel nach draußen, wenn sie wissen, dass sie im Notfall schnell bei ihnen sein können. – Wir haben immer mehr Zweijährige in Regelgruppen zu betreuen.
    Mehrgeschossige Kitas stehen oftmals auf reichlich kleinen Außengeländen. Wenn in die Höhe gebaut wird, hat der Träger unten noch Platz um die (in vielen Bundesländern bereits reduzierte) Mindestgröße für ein Außengelände vorweisen zu können.
    Falls die Piraten sich intensiver als andere Parteien mit der Qualität der Betreuung von Kindergartenkindern befassen möchten, empfehle ich das Lesen in den Fachforen der Erzieherinnen und Eltern. http://www.forum-fuer-erzieher.de/viewtopic.php?f=53&t=8476 Oder wie wäre es mit einem Besuch der Kita „Kleine Traber“ in Berlin, die am 30,11 von 10.00 – 12.00 Uhr einen Tag der offenen Tür anbietet? Das Außengelände für 150 Kinder, die auf vier Geschossen betreut werden, dürfte aufzeigen, wohin es führt, wenn niemand etwas gegen mehrgeschossige Kitas sagt und Notlösungen bejubelt werden.
    Übrigens kenne ich nur Kitas, in denen die Notrutsche außerhalb des Probealarms nicht genutzt werden durfte.

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