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Mehr Digitales wagen!

Es ist schlimm um unsere Medienlandschaft bestellt, wenn selbst diese nicht mit den „neuen“ Medien umgehen können. In der aktuellen Ausgabe der Westfälischen Nachrichten kann man einen Bericht über die münsterschen Bundestagskandidaten und deren Online-Wahlkampf lesen [1]. Man gewöhnt sich dran, in derartigen Medien nur sporadisch erwähnt zu werden. Aber beim Online-Wahlkampf die Piraten außen vor lassen? Kann man machen, aber …

Schon zur Landtagswahl war die Redaktion nicht in der Lage, die Profile unseres Kandidaten Daniel Düngel zu finden. Nach einem Hinweis wurde der Artikel dann korrigiert [2] – leider mit völlig falschen Zahlen. Ob es auch dieses mal eine Korrektur geben wird? Unwahrscheinlich. Denn so wie die Piratenpartei das Maß aller Dinge in Sachen Netzpolitik ist, ist auch unser Kandidat das Maß aller Dinge in den Sozialen Netzwerken:

Auf Twitter folgen Daniel Düngel 3.195 User. Auf Facebook haben 1.543 Nutzer den „Gefällt mir“-Button geklickt. Auch auf Instagram folgen ihm 537 Abonnenten. Mit über 45.000 Tweets ist Düngel übrigens drei mal so aktiv auf Twitter wie alle seine Mitbewerber zusammen.

Der Vorsitzende der Piraten Münster und aktuelle Bundestagskandidat Daniel Düngel äußerte sich wie folgt: „Mal davon ab, dass derartige Vergleiche aus der analogen Welt nicht so einfach zu übertragen sind, finde ich es schade, dass die WN ausgerechnet uns bei der Berichterstattung auslässt. Wer von der Digitalisierung nicht überholt werden möchte, hat bei der Bundestagswahl am 24. September nur eine Wahl: Piratenpartei.“

[1] http://www.wn.de/Muenster/2962113-Bundestagswahl-2017-Der-digitale-Wahlkampf-Kandidaten-setzen-auf-Twitter-und-Facebook

[2] http://www.wn.de/Muenster/2803992-Muenster-Kandidaten-im-Vergleich-Wahlkampf-im-Netz-anstatt-auf-der-Strasse